Blog/Wie man englische Redewendungen lernt, statt einzelner Wörter

29. April 2026

Wie man englische Redewendungen lernt, statt einzelner Wörter

Viele lernen Englisch über einzelne Wörter: table — Tisch, important — wichtig, decide — entscheiden. Das ist nützlich, aber nicht genug. In der echten Sprache holen wir Wörter selten einzeln hervor. Wir sprechen in festen Wortverbindungen: make a decision, take a break, have a meeting, ask a question.

Wenn man nur einzelne Wörter lernt, kann man die Übersetzung kennen und trotzdem langsam sprechen. Deshalb sind Redewendungen einer der schnellsten Wege, um Wortschatz vom passiven in den aktiven Bereich zu bringen.

Warum sich Redewendungen besser merken lassen

Eine Redewendung gibt einem Wort Kontext. Man sieht sofort, womit es sich verbindet, welche Grammatik es braucht und in welcher Situation es natürlich klingt.

Zum Beispiel lässt sich das Wort decision leicht als „Entscheidung“ übersetzen. Nützlicher ist es aber, make a decision zu lernen. Dann sagt man nicht do a decision, weil die richtige Wortverbindung schon im Gedächtnis gespeichert ist.

Dasselbe gilt für:

  • take a break, nicht do a break;
  • ask a question, nicht make a question;
  • have a meeting, nicht do a meeting;
  • make a mistake, nicht do a mistake.

Welche Redewendungen man zuerst lernen sollte

Beginnen Sie nicht mit schönen Idiomen, sondern mit alltäglichen und beruflichen Wortverbindungen, die Sie sofort verwenden können.

Für Gespräche

  • How are you doing?
  • What do you mean?
  • I agree with you.
  • I am not sure.
  • Can you repeat that?

Für die Arbeit

  • have a meeting;
  • send an email;
  • make a decision;
  • solve a problem;
  • meet a deadline.

Fürs Lernen

  • learn new words;
  • check the answer;
  • make a mistake;
  • repeat the phrase;
  • ask a question.

Eine Redewendung sollte kurz sein. Wenn sie länger als eine Zeile ist, lässt sie sich schwerer wiederholen.

Die Formel für eine gute Karteikarte

Schlechte Karteikarte: decision — Entscheidung.

Gute Karteikarte: make a decision — eine Entscheidung treffen. Beispiel: We need to make a decision today.

Noch besser ist es, wenn Sie Ihren eigenen Satz hinzufügen: I need to make a decision about my course. Ein persönlicher Bezug hilft dem Gedächtnis.

So wird die Liste nicht zu voll

Man muss nicht aus jedem Wort zehn Ausdrücke machen. Beginnen Sie mit der häufigsten Wortverbindung. Bei mistake ist das make a mistake. Bei question — ask a question. Bei meeting — have a meeting.

Wenn die Grundverbindung vertraut ist, können Sie Varianten hinzufügen:

  • make a small mistake;
  • make the same mistake;
  • learn from a mistake.

So wächst der Wortschatz natürlich und nicht chaotisch.

Redewendungen helfen, schneller zu sprechen

Beim Sprechen haben Sie keine Zeit, jeden Satz von Grund auf neu zu bauen. Feste Wendungen funktionieren wie Bausteine. Man nimmt ein bekanntes Stück und ergänzt die nötigen Informationen.

Zum Beispiel:

  • I need to...
  • I want to...
  • Could you...?
  • I am looking for...
  • The problem is...

Aus diesen Mustern lassen sich Dutzende einfache Sätze bilden. Das ist besonders wichtig auf dem Niveau A1-B1, wenn man schon viele Wörter kennt, aber noch langsam spricht.

Wie man Redewendungen wiederholt

Wiederholen Sie Redewendungen in beide Richtungen.

Schauen Sie zuerst auf die russische Übersetzung und rufen Sie die englische Wendung ab. Dann schauen Sie auf die englische Wendung und stellen Sie sich schnell die Situation vor. Sprechen Sie danach das Beispiel laut aus.

Wenn Ihnen die Wendung nicht einfällt, lesen Sie sie nicht einfach noch einmal. Bilden Sie noch ein eigenes Beispiel. Je stärker eine Wendung mit Ihrem Leben verbunden ist, desto schneller wird sie aktiv.

Lernen Sie keine Redewendungen ohne Sinn

Manche speichern schöne Sätze aus Serien, nutzen sie später aber nie. Das ist normal: Nicht jede Wendung ist für Sie wichtig.

Fragen Sie sich vor dem Hinzufügen:

  • Kann ich mir eine Situation vorstellen, in der ich das sagen würde?
  • Passt die Wendung zu meinem Niveau?
  • Ist sie kurz und verständlich?
  • Möchte ich sie im nächsten Monat benutzen?

Wenn nicht, wählen Sie lieber etwas Einfacheres.

Ein Mini-Plan für eine Woche

Tag 1: Wählen Sie 10 Wörter zu einem Thema.

Tag 2: Suchen Sie zu jedem Wort eine häufige Wendung.

Tag 3: Fügen Sie ein einfaches Beispiel hinzu.

Tag 4: Sprechen Sie die Beispiele laut aus.

Tag 5: Überprüfen Sie sich mit Karteikarten.

Tag 6: Erstellen Sie einen Mini-Dialog.

Tag 7: Behalten Sie nur die Wendungen, die Sie wirklich benutzen möchten.

Was man in ZapomniEnglish tun sollte

Wenn Sie eine Wortliste öffnen, bleiben Sie nicht bei der Übersetzung stehen. Speichern Sie die Wortverbindung im Gedächtnis: Wort plus kurzes Beispiel. Auf Karteikarten sind solche Wendungen viel nützlicher als bloße Übersetzungen.

Das Ziel ist nicht, mehr einzelne Wörter zu kennen. Das Ziel ist, schneller verständliche Sätze zu bilden. Und dafür funktionieren Wendungen am besten.

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